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#1 29.12.2010 - 21:16 Uhr Rainer Daehnhardt - Meine AUSCHWITZ-SCHULUNG - Belas, den 14. Februar 2004 Homepage Email

Rainer Daehnhardt
Quinta Wimmer P-2605-213 BELAS
PORTUGAL
Tel.: (00 351) 21 4310195
Fax:(00351)214313135

Meine "AUSCHWITZ-SCHULUNG"

Rainer Daehnhardt gibt hiermit die eidesstattliche Erklärung ab, daß alle angeführten Gegebenheiten sich, seinem Gedächtnis nach, so zugetragen haben, wie er sie hier anführt. Der Grund dieser schriftlichen Stellungsnahme ist die, von ihm erkannte, Notwendigkeit, die geschichtliche Wahrheit wiederzugeben, wie sie ihm und allen anderen Schülern damals (1949-1953 ) von seiner Lehrerin und Schuldirektorin, Annie Hamann, einer Lagerinsassin von Auschwitz, erklärt worden waren. Somit gibt er hiermit Folgendes zu kund: Zum besseren Verständnis der Situation des, seltsamen, freundlichen, Verhältnisses eines, "Auslands-Kaiser-Deutsch" aufgezogenen, Schülers, evangelisch lutheranischen Glaubens, zu seiner deutschen Schuldirektorin und Lehrerin, jüdischen Glaubens, muß ich ein paar-notwendige, Angaben machen.

Ich kam am 7.Dezember 1941 in Wien zur Welt, wo ich mich jedoch lediglich nur wenige Monate aufhielt, da wir (meine Großeltern, meine Mutter, meine Schwester und ich ) den größten Teil des 2. Weltkriegs in Frankfurt am Main verbrachten. Wir sind Auslands-Kaiser-Deutsche, da meine Familie seit Jahrhunderten in Portugal ansässig ist. Sie gab auch, durch viele Generationen hindurch, sowohl die Kaiserlich-Deutschen Generalkonsul, als auch die Österreich-Ungarischen für den Portugiesischen Hof.

Meine Familie paßte sich Portugal an, behielt jedoch immer ihre preußische bzw. sächsische Staatsbürgerschaft. Trotz daß alle meine Vorfahren, seit mehreren Generationen im Ausland geboren sind, haben wir immer das Zusammengehörigkeitsgefühl zu unserer Urheimat, egal ob es schlechte oder gute Zeiten waren, beibehalten. So fiel der in Lissabon geborene Bruder meiner Großmutter, Eduard Wimmer, 1905, beim Hereroaufstand, als Leutnant des Sächsischen Husaren Regiments Nr. 19 "Königin Carola", in Deutsch-Süd-West-Afrika. So wurde mein Großvater, Dr. Heinrich Daehnhardt (1876 in Lissabon als Sohn des Kaiserlich Deutschen Generalkonsuls geboren) kaiserlich deutscher Berufsdiplomat und im 1. Weltkrieg eingezogen, wo er als Kavallerieoffizier vor Verdun schwehr verletzt wurde. 1941 wurde er als Deutscher Generalkonsul in Göteborg entlassen(wo er 13 Jahre lang reichsdeutscher Diplomat war), weil er überführt wurde, in einer Großzahl von Fällen, Norwegern und Dänen, welche über Schweden Richtung Nord- und Südamerika flüchteten, die dazu notwendigen Reisepässe ausgestellt bzw. abgestempelt zu haben, ohne vorher, in jedem Fall, in Berlin anzufragen.

Er wurde zwangspensioniert, ins Reich zurückbeordert und durfte es nicht verlassen. So zog er zu einem Freund nach Wien, nahm Frau und Schwiegertochter mit, was der Grund für mich wurde, in Wien zur Welt zu kommen. Nach dem 20. Juli 1944, während der Verhaftungswelle, wurde er aus seinem Krankenhausbett heraus, in Kaltennordheim / Thüringen (in Frankfurt am Main waren wir ausgebombt worden) zum Verhör mitgenommen, auf Grund dessen er am 7. August 1944 starb. Man hatte ihn an dem Tag, fast tot, wieder im Hospital abgeliefert, weswegen als offizieller Todestag der 8. August 1944 gilt.

Mir ist nicht bekannt, daß er etwas mit der Stauffenberggruppe zu tun gehabt hätte. Er organisierte jedoch, 1939 -40, in seiner Göteborger Wohnung, mehrere Treffen, Deutscher, Schweden und Engländer, meist der Aristokratie angehörender Militärs (oft persönliche Freunde meines Großvaters) deren Grund es war, alles nur erdenkbar Mögliche zu versuchen, um den Krieg zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich zu beenden.

Meine Großmutter wurde 1885 in Belas, dem Wimmerschen Familiensitz in Portugal als Tochter des sächsischen Reeders, Johannes Wimmer, ( K.u.K. Österreich-Ungarischer Generalkonsul in Portugal), geboren. 1913 lebten meine Großeltern, als Kaiserlich-deutsche Diplomaten in Konstantinopel, wo mein Vater, der Diplom Kaufmann Claus-Heinrich Daehnhardt zur Welt kam, was lediglich auf der Botschaft registriert wurde. Er wurde, als Auslandsdeutscher, im 2. Weltkrieg eingezogen, wurde im Kaukasus schwehr verletzt, fiel in sowjetische Gefangenschaft, aus der er sich selbst befreite und zu deutschen Linien zurückfand; danach in Frankreich eingesetzt und geriet, Ende 1944, in amerikanische Gefangenschaft.

Als diese ihn 1946 an die Sowjets ausliefern wollten, da unser letzter Wohnsitz in Thüringen war, entronn er zu Fuß und erschien nach seiner Familie suchend am früheren Wohnsitz in Frankfurt am Main. Offiziell war er als gefallen gemeldet worden, woran meine Mutter jedoch nicht glaubte. So kritzelte sie mit einem Nagel an den noch stehenden Postkasten der Ruine unseres ausgebrannten Hauses ( Wöhlerstraße 9 ) die Adresse in Oberursel, wo man uns (inzwischen aus Thüringen nach amerikanisch Hessen geflohen ) zwangseinquartiert hatte. Wir zogen von dort nach Schwanheim, wo ich zur Schule kam und 1949 wieder nach Frankfurt am Main.

Man hatte uns den "DP" Stempel für" DISPLACED PERSON " in unsere Papiere geschlagen, weil keiner von uns direkt aus Deutschland kam und wir, bis 1949, keine Erlaubnis erhielten, nach Portugal zurückzukehren. In den völlig überfüllten staatlichen Schulen Frankfurts gab es keinen Platz für "Nicht aus der Gegend stammende". So kam ich in die ANNIE-HAMANN SCHULE, die auch oft die Deutsch-Jüdische-Schule genannt wurde, eine Bezeichnung , welche die Direktorin nicht haben wollte. Offiziell hieß sie "Privater Schulzirkel von Annie Hamann-Schnapper", Frankfurt am Main, Telemannstraße Nr: 13. (Anbei Kopie meines Abgangszeugnisses, von Annie Hamann am 20.3.1953 unterschrieben. Auf diesem schrieb sie: " Rainer war mir in den über 3 Jahren, den ich ihn unterrichtete, durch seinen Frohsinn stets ein lieber Schüler, dem ich für sein Fortkommen von Herzen alles Gute wünsche". Annie Hamann war eine stattliche, große, gut aussehende Dame, die Charakterstärke ausstrahlte. Sie hatte es auf sich genommen, eine Schule für "Nicht-in-staatliche-Schulen-aufgenommene ", zu errichten. Eine Zeiterscheinung, die nur durch guten Willen gelöst werden konnte.

Annie Hamann hatte diesen guten Willen! Sie war Deutsche und sie war Jüdin. Was dabei, bei ihr, zu erst kam, weis ich nicht, spielt auch keine Rolle, da sie der lebende Beweis davon war, daß beide Herkünfte auch harmonisch zueinanderfinden können. Die Schüler, welche sie aufnahm, waren ein buntes Gemisch, das sich hauptsächlich aus drei Gruppen bildete: Westjuden, Ostjuden und Christen. Wenn man die beiden ersten Gruppen zusammenzählt kam man, in etwa, auf eine gleiche Zahl wie die der Christen. Annie Hamann machte nie einen Unterschied zwischen Juden und Christen in ihrer Behandlung der Schüler, außer im Religionsunterricht, dieser war strikt getrennt. Es gab oft große Streitigkeifen zwischen den Schülern. Fast immer jedoch zwischen West- und Ostjuden, sehr selten zwischen Juden und Christen und wenn, dann zwischen Ostjuden und Christen.

Mir viel auf, daß die Westjuden meist den Christen näher standen als den Ostjuden und ich fing an Fragen zu stellen. So lernte ich den Unterschied zwischen Sefarditen, die wir meist Westjuden nannten und die (ihrer Ansicht nach) die einzigen wahren Juden, weil mit dem aus Judea kommendem Stamm blutsverwandt, sind, und den Khasaren, den Ostjuden, eines Nomadenstammes aus den Steppengebieten westlich des Urals , der, aus dem Zwang, zwischen Islamisierung und griechisch orthodoxer Christianisierung wählen zu müssen, von sich aus, sich als Hebräer bezeichnete. Weiter fiel mir auf, daß es schon in Bezug auf die Priorität ihrer Heiligen Schriften Unterschiede gab. Während sich die Westjuden an das Alte Testament, die Tora und das Buch von Esther hielten, war den Ostjuden der Talmud das Wichtigste.

Dies brachte es zu Reibereien einiger der ostjüdischen Schüler mit unserer Direktorin, Annie Hamann, die Sefarditin, also Westjüdin war.

Ein mich damals aufrüttelnder Fall war der eines aus Polen stammenden Ostjuden, der systematisch log. Man darfte ihn nichts fragen! Selten gab er eine Wahrheit als Antwort! Selbst bei lächerlichen Sachen, wie: was sind unsere Hausaufgaben?, kommt ein Mitschüler heute?, oder wie wird eine Rechenaufgabe gelöst?.

All zu häufig log er! Dies brachte Ärger, welcher dermaßen anschwoll, daß seine unverschämte Lügerei Annie Hamann als Klassenbeschwerde vorgetragen wurde. Diese nahm ihn vor die Klasse, verbot ihm das Lügen und drohte ihm böse Strafen an. (Sie war sehr gerecht, wußte aber, wann notwendig, auch ernsthaft zu strafen!) Er dachte seine Welt stürzt zusammen! Er fing an zu heulen und sprach nur auf jiddisch weiter (unsere offizielle Sprache war nur das deutsch, jedoch sehr häufig sprachen die Juden jiddisch untereinander; ich sprach zwar kein jiddisch, jedoch wenn man Jahre unter jiddisch sprechenden Mitschülern verbringt, fängt man an, auch dies zu verstehen).

Er sagte wir seien doch nur "goyim" (menschliches Vieh) und das sollte man doch anlügen! So hätten ihn seine Eltern erzogen und so müßte er es auch machen und wenn Frau Hamann dies nicht einsähe, dann sei sie auch keine gute Jüdin!

Dies war ihr nun zu viel! Sie antwortete ihm auf jiddisch, aber wir alle verstanden es. Sie verlangte von ihm, daß auf ihrer Schule die Wahrheit zu sprechen sei und wenn er dies nicht einsehe es keinen Platz für ihn gebe. Sie schickte ihn wütend nach Hause, damit er sich überlege, ob er die Wahrheit sprechen und weiter in der Schule sein wolle oder nicht. Wir hörten später, daß sie seine Eltern in die Schule beordert hatte. Wie das Gespräch verlief wissen wir nicht. Tatsache ist, daß er einige Tage fehlte, dann jedoch neu erschien. Es schien, als ob die Eltern versucht hatten, ihn sonst irgendwo unterzubringen, dabei jedoch erfolglos waren und ihn deshalb zurückbrachten.

Er schnitt daraufhin alle Christen und Westjuden, blieb jedoch weiter ein aufrührerisches Element in unserer Klasse. Er war zwar der ostensivste jedoch nicht der einzige Lügner in meiner Klasse, mehrere andere standen diesbezüglich auf seiner Seite, wodurch das Zusammenleben nicht einfach war.

Für mich war es ein Schock, erkennen zu müssen, daß es Menschen gab, die ihre Kinder zum lügen erzogen. Meine preußische Erziehung bestand darauf, daß die Wahrheit gesagt werden mußte, egal wie unangenehm diese auch sei.

Der immer freundliche und schlichtende Zentralpunkt war immer Annie Hamann, eine gute Seele, für die ich Zeit meines Lebens nur hohe Achtung verspüre!

Ein Tag brachte einen gewaltigen Schock, der uns letztendlich zusammenführte. Ich stand an der Tafel und schrieb mit Kreide eine Aufgabe. Frau Hamann stand hinter mir, also direkt vor der Klasse und gab die Stunde. Ein Lümmel stand, aus Strafe, gleich rechts von mir, an der Tafelecke. Obwohl er den Befehl bekommen hatte, gegen die Wand zu schauen, machte er, hinter dem Rücken der Lehrerin, dumme Grimassen und Faxen mit Zeichensprache. Frau Hamann merkte dies natürlich. Es war ihr einfach zu viel und sie holte aus um ihm kräftig eine Backpfeife zu verpassen. Er, frech und windig wie immer, duckte sich und ich, nichtsahnend, mit dem Rücken zu allem Geschehen an der Tafel schreibend, erhielt auf einmal eine Watschen, daß ich mich direkt im Kreis drehte.

Dies kam völlig unerwartet! Ich hatte nichts getan, was eines solchen Angriffs würdig wäre! Ich dachte garnicht nach sondern reagierte sofort. Heutigen Generationen mag dies seltsam vorkommen. Wir waren jedoch Überlebende der Nachkriegszeit, diese war oft nicht einfach. Selbstverteidigung war Grundbedingung des Weiterlebenkönnens! So gab es bei mir keine Überlegungen, ich schlug einfach zu! Meine geballte kleine Faust mit aller Kraft direkt gegen den riesigen Körper vor mir, der mich "angegriffen" hatte. Ich traf Annie Hamann mit solcher Stärke, daß sie nach hinten umkippte, zusammenklappte und verzweifelt nach Luft japste!

Etwas sehr schlimmes war passiert! Ich kam mir nicht als Held vor, jedoch auch nicht als Angreifer. Ich wußte garnicht was ich machen sollte. Alle bemühten sich um sie. Ich lief in die Küche und brachte ihr ein großes Glas Wasser. Sie lag immer noch auf dem Boden, in sich strärkender Verzweiflung, weil sie immer noch nach Luft rang. Andere Lehrer wurden gerufen. Ich wollte ihr das Wasser geben, was sie jedoch nicht annahm, so besprenkelte ich Ihr Gesicht mit Wasser.

Langsam, ganz langsam, kam sie wieder zum atmen und gab gröchelnde Laute von sich. Die anderen Lehrer hoben sie auf einen Stuhl. Alle waren entsetzt! Nun gab ich ihr das Wasser, welches sie auch akzeptierte. Dann kamen ihre ersten Worte: "Rainer! Du bleibst heute hier!" -- Das war so ziemlich das schlimmste was man hören konnte! - Mir schwebte vor, was ich zu erwarten hätte. Wenn ich nur zehn tausend mal schreiben müßte : "Du sollst die Direktorin nicht zusammenschlagen!" hätte ich wohl noch Glück gehabt. Es könnte wohl noch viel Schlimmeres kommen. Ich wußte gar nicht was. So etwas war ja auch noch nie vorgekommen.

Damals schlugen Schüler nicht auf Lehrer. Im Grunde war ich jedoch heilfroh, daß sie noch lebte. Erstens war sie ein netter Mensch und zweitens hatte ich ja garnicht vorgehabt sie ins Jenseits zu befördern. Bei Schulschluß bedauerten mich manche, andere schauten schadenfroh zu, wollten auch gerne wissen was denn nun mit mir passieren würde.

Als wir allein waren rief mich Frau Hamann. "Rainer, was ich Dir jetzt sage bleibt unter uns! Verstanden?" --"Ja!" - . "Zu allererst muß ich Dich nämlich um Entschuldigung bitten, weil ich Dir eine runtergehauen habe! Du warst aber garnicht gemeint! Dies ist aus Versehen, aus reinem Pech für Dich, passiert! Dies gibt Dir aber nicht das Recht mir dermaßen in die Magengrube zu schlagen! Ich dachte wirklich es wäre aus mit mir! Hast Du das verstanden?" -- "Ja! Ich wollte Sie ja auch garnicht schlagen! Das war nur so ne Reaktion von mir! Ich bitte Sie dafür um Entschuldigung! Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen als Sie wieder atmen konnten! Ich wollte garnicht daß so etwas passiert!" - "Na, ist schon gut! Das verstehe ich auch so! Du mußt aber sehen, daß ich, als Leiterin dieser Schule, nicht zulassen kann, daß hier jemand zusammengeschlagen wird! Deswegen mußtest Du hier bleiben. -- Weißt Du was? Ich habe hier ein Buch, wo ich die Arbeiten, welche in der Schule hervorkommen und für mich von Interesse sind eintrage.

Du hast doch neulich einen Hausaufsatz geschrieben (über Taschengeld"), der mir so gut gefiel (ich erinnere mich an ihn, er endete mit meiner Selbstanalyse: "Ich Esel!"), schreib ihn mir doch bitte in mein Buch (Drei oder vier Seiten. Gar kein Problem!). Danach kannst Du nachhause gehen. Sage jedoch bitte niemand was wir hier besprochen haben und daß Du keine Strafe erhalten hast! Dies bleibt lediglich unter uns beiden! Verstanden?" - "Ja und nochmals entschuldigen Sie mich bitte!" - "Schon gut! Nun schreib schön und geh nach Hause!"- Ein Geheimnis, nur unter uns! Eine beidseitig ehrbare Lösung! Wir wurden gute Freunde! Keiner meiner Klassenkameraden erfuhr was mir passierte. Manche wunderten sich jedoch über das freundliche Verhältnis, welches, von da an, zwischen der Direktorin und mir bestand. So wurde ich zu einer Art Klassensprecher, obwohl es bei uns damals diesen Begriff eigentlich noch nicht gab. Jedesmal wenn in der Klasse etwas sensible Fragen auftauchten, wurde ich dazu genommen, diese der Direktorin vorzutragen.

Eines Tages kam einer der Schüler mit einer gehörten Geschichte, daß sechs Millionen Juden umgebracht worden seien. Ein anderer sagte, das wüßte er schon längst, es seien jedoch elf Millionen und allein in einem KZ Auschwitz seien davon der größte Teil grausigst gestorben, das wüßten jedoch die meisten Deutschen nicht, weil es vor ihnen geheim gehalten worden sei. Zu diesem Zeitpunkt betrat Annie Hamann die Klasse. Sie wurde richtig wütend und sagte (in etwa):

"Laßt das! Was soll dieser Schmarren! Das ist FEINDPROPAGANDA!".

Daraufhin ging sie zum Katheder und lud dort ihr mitgebrachtes Buchpaket ab. Danach drehte sie sich zur gesamten Klasse herum und sagte: "ICH WAR IN AUSCHWITZ! ICH WILL SO WAS NICHT HÖREN! DAS SIND VOM FEIND VERBREITETE LÜGENGESCHICHTEN!".

Dann passierte etwas erschreckendes, was ich nie vergessen kann: Sie zog ihren Ärmel nach oben und sagte: "Hier seht! Das ist die Nummer die man mir eingraviert hat!". Und wir sahen die Nummer. Eine lange Zahl, die man ihr, wie einem Stück Vieh, auf ewig in die Haut gebrannt hatte. Wir waren alle erschüttert. Keiner wagte es noch ein Wort zu sagen. Sie rollte ihren Ärmel wieder runter und sprach dazu kein weiteres Wort.

Einige Tage darauf kam einer mit detaillierten Geschichten, wie man die Leute umgebracht hätte. Er sagte, daß sie splitternackt in große Lagerräume gebracht worden seien wo sie auf Metallplatten stünden, in welche dann starke Stromstöße hineingejagt würden. Die Leute sollen noch verzweifelt herumgesprungen sein bevor sie alle tot umfielen. Ein anderer brachte eine verschiedene Version. Man hätte die Leute in Brausebäder zum Duschen geführt und dann aus den Duschköpfen Gas strömen lassen, sodaß alle tot umfielen.

Andere Schüler kamen mit Geschichten, daß man die Toten gekocht hätte, um aus ihnen Fett zur Seifenherstell ung zu gewinnen. Die Gerüchte wurden täglich schlimmer und viele Schüler fragten ihre Eltern. Diese wußten meist nichts genaues darüber, hatten jedoch auch schon so manches grausige Gerücht gehört. So kam es dazu, daß meine Klassenkameraden von mir verlangten, daß ich unsere Direktorin, Annie Hamann, um Erklärung dazu bat.

Sie ließ deswegen eine Schulstunde ausfallen und erzählte uns über die KZ's. Annie Hamann erklärte uns, daß die 1933 an die Macht gekommenen sich von Anfang an im Kriegszustand, mit den von ihnen als Gegnern bezeichneten, befanden. So wurden viele Menschen abgeführt und heimlich umgebracht. Daraufhin verließen viele das Reich. Andere wußten nicht wohin und wurden immer verzweifelter weil sie Berufsverbot erhielten und manchen sogar ihre Besitztümer beschlagnahmt wurden. Am Anfang ging es nur gegen Komunisten, Sozialisten, Bankiers, Börsenmakler und Wechselstubenbesitzer. Auf die Dauer kamen aber immer weitere Menschengruppen dazu, sodaß große Arbeitslager für Verhaftete eingerichtet wurden. Diese Lager waren immer in Fabriknähe, damit die Arbeitsfähigkeit der Insassen benutzt werden konnte. Es gab auch viele in den Lagern die nur dort gelandet waren, weil sie jüdischen Glaubens aufgezogen waren. Das Leben in den Lagern war erträglich, für die, welche arbeiten konnten, wurde jedoch zum Verderben wenn man erkrankte. Annie Hamann war erst in einem anderen Lager, bevor sie nach Auschwitz kam und erzählte uns, wie im Leid, so mancher Mensch zur grausigen Bestie wurde, sich andere jedoch als wertvolle heraushoben. Sie sprach von der Angst, daß jemand krank eingeliefert werde und schnellstens alle ansteckte. Wanzen, Läuse, Gelbfieber, Typhus, alles waren tödliche Gefahren.

Und man starb! Man starb nicht nur verzweifelt und allein, irgendwo zur Arbeit eingesezt, aus Unterernährung Traurigkeit und Kälte, sondern auch, zu Hunderten und Tausenden, bei den großen Epidemien die über die Lager hereinbrachen. Man starb auch unter den Bombardierungen und den durch Saboteure versauten, immer zu wenigen, Lebensmitteln. Sie sprach von dem großen Leid, den diese Zeit für alle Völker gebracht hatte und von ihrer Hoffnung, daß das Wissen darüber mithelfen würde, Ähnliches, in der Zukunft,vermeiden zu können.

Sie sprach von der fanatischen Verfolgung von Massen von Unschuldigen, die nichts mit Krieg oder Politik zu tun gehabt hatten und als Sklaven zum Schuften verwandt wurden. Sie sprach aber auch von den schönen Momenten, die sie in Auschwitz erlebte. Sie half im Hospital Hunderten von Babies zur Welt zu kommen. Sie gehörte zu einem kulturellen Kreis, der Vorstellungen mit Chören und Musikinstrumenten vor den Lagerinsassen abhielt, was diesen Freude brachte.

Sie sprach von Diebstahl und Mord, von Freundschaft und gegenseitiger Hilfe, Auschwitz war eine Welt für sich, mit eigenen Regeln, Himmeln und Höllen. Wir hörten tief mitgenommen zu und ich zumindest, vergaß es nie! Was Sie uns erzählte, hatte nichts, aber auch gar nichts mit dem gemein, was man durch Hollywood später aufzuschwatzen versuchte.

Einige Wochen danach kam unter uns Schülern eine neue wichtige Frage, die sich auf Auschwitz bezog. Ich erinnere mich, daß ich gebeten wurde, auch diese Frage an Frau Hamann zu stellen, weil sich die anderen Schüler schämten. So sagte ich ihr, daß Schüler die Nachricht mitgebracht hatten, daß in den KZ's viele Vergewaltigungen stattgefunden hätten. Sie ließ erneut den Unterricht fallen und fing an zu erzählen. Sie sagte, daß sei eine Tatsache. Eine Gefahr, die vor allem alle Mädchen und jungen Frauen dauernd mit sich herumtrugen.

Sie erzählte von einem Vater, der seine beiden Töchter zur Arbeit außerhalb des Lagers mitnahm, mit ihnen zusammen einen hohen Felsen erklomm und in den gemeinsamen Tod sprang, nur damit sie der Gefahr der Vergewaltigung und Entehrung nicht , ausgesetzt seien. Dann sagte sie aber etwas, was mir merkenswert erschien. Diese Vergewaltigungen waren aber nie von den deutschen Wachsoldaten. Mit diesen wäre sie immer gut ausgekommen. Manche halfen sogar und verschenkten kostenlos kleine Chininquantitäten, in etwas Papier verpackt, um Kranken oder denen Helfenden beizustehen. Nein, die Vergewaltigungen kamen immer durch die KAPO, damit meinte sie die Kamppolizei. Bei dieser handelte es sich jeweils durch den Rat der Ältesten unter den Juden ausgewählte Männer (meist Ostjuden) die, leider all zu oft, ihrem Haß gegen Andersrassige und in manchen Fällen sogar verbrecherischen Instinkten freien ungehemmten Lauf ließen Als Schüler sie auf spezielles Leiden der Juden hinwiesen sagte sie: "Wir haben dort alle gelitten, egal wer wir waren! Sogar das Wachpersonal. Viele von ihnen und ihren Familienangehörigen sind auch an Epidemien und selbst an Unterernährung gestorben!"

Belas, den 14. Februar 2004, Rainer Daehnhardt

http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/u0673Auschwitz.html



John F. Kennedy über Pressefreiheit und Geheimgesellschaften - Untertitel in Deutsch

Vollversion: Hörbuch von Richard Schepmann, Wahl ist Verrat 37,41 MB | 7 Files | 00:54:29

http://www.archive.org/details/RichardSchepmann-WahlIstVerrat3906Mb9Files005654

Kurzversion: Video von Richard Schepmann - Wahl ist Verrat - Auf YouTube:



Die Machenschaften der internationalen Hebräer- u. Khasarenmafia - Globalisierung - NWO Das "Handbuch der Judenfrage" von Theodor Fritsch, wichtiger Hinweis! Jewish Manipulation of World Leaders

http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/machenschaften.html


Kommentar:

Es wird geschehen! Historisches Liedgut aus dem 19. Jahrhundert. Frank Rennicke



Hörbuch vom Zentralrat Deutschland (ZD), dem Zentralrat aller Deutschen in Deutschland. - Auszug aus "Völkermord statt Völkerrecht, Teil 90" vom 22.12.2010



Zum Hörbuch, falls ihr Browser mit dem obigen Player nicht harmoniert:

http://www.archive.org/details/VoelkermordStattVoelkerrecht-Teil90-ZentralratDeutschland-Zdd.se

Oder, kopieren Sie hier das Hörbuch mit der rechten Maustaste (13 MByte):

http://www.zdd.se/voelkermord_statt_voelkerrecht_zd_heino_janssen_teil90_vom_22.12.2010.mp3

Die Pflicht der Volkserhaltung ist die Grundlage der Selbsterhaltung (Siehe ZD-Rechtsgrundlage nach Voelkerrecht entsprechend dem Besatzungsdiktat).

Mehr finden Sie unter:

http://www.zdd.se und http://www.heinojanssen.de.tf

Textauszug:

Deutschland nach dem Krieg der verbrannten Erde der Sieger von 1914 bis 1945, von 1945 bis 1949 der Führung, der geistigen Elite, aller Patente und Vermögenswerte jeglicher Art beraubt, von 1949 bis 1990 unter Fremdherrschaft (OMF) gestellt, seit 1990 als GmbH unter HRB 51411 zur Endlösung durch die EU?

Nicht Kriege, sondern die innere Uneinigkeit, Führerlosigkeit und Zerrissenheit führen zum Untergang jeden Volkes, wie das Ergebnis der Umerziehungs-, Lügen-, Folter-, Ausländer-, Asyl-, Holocaust-, Terror-, Kriegs-, Raub-, Hochverrats- und Völkermordpolitik der BRD- Gewalten zeigt, wie durch den Morgenthau-Plan, Kaufman-Plan, Lindemann-Plan, Hooton- Plan u. Coudenhov-Kalergi- Wunsch, den Sekten, Logen u. Selbstdarstellern vorgegeben, von Rothschild 1863 so bestimmt?

Das Volk der Dichter und Denker, das längst durch Bismarck und Hitler zum Volk der Erfinder und Lenker aufgestiegen war, umerzogen zum Volk der Lügner, Betrüger, Hochverräter u. Mörder des eigenen Volkes? Denn wer das Völkerrecht unter Strafe stellt, das Volk handlungsunfähig unter der Loge Atlantikbrücke mit dem Zentralrat der Juden hält, begeht Hochverrat und Völkermord. Es scheint offenbar das Wahrzeichen aller BRD- Politiker mit ihren Gewalten zu sein, alles kaputt gemacht zu haben, was die Deutschen speziell wieder nach dem Krieg erarbeitet und aufgebaut hatten. Damit auch gar nichts mehr gerettet werden kann, wurde die Vernichtung der deutschen Wirtschaft; Arbeitsplätze, Volksvermögen und Kultur mit Erzwingung in die Zinsknechtschaft planmäßig durchgesetzt. Wer sich mit gesetzlichen Mitteln und Wahrheit wehrte, der wurde mit Gefängnis, Folter, Enteignung, letztlich durch Entmündigungen und Raub aller Vermögenswerte zum Schweigen gebracht, wie in meinem, so in vielen anderen Fällen dokumentiert.

Die Folge, eine immer mehr um sich greifende materielle und geistige Verarmung aller Schichten. Daher ist diese Art von Demokratie durch Parteien auch das Instrument derjenigen Rasse geworden, die ihren Rasse-gesetzen und ihren inneren Zielen nach, die Sonne zu scheuen hat, jetzt und in allen Zeiten der Zukunft, vergleichbar mit dem Krebsgeschwür. Denn nur der kann solche Einrichtungen preisen, der schmutzig und unwahr genug ist wie er selber.
Dem steht gegenüber, die wahrhaftige germanische Volksherrschaft der freien Wahl des Führers, mit dessen Verpflichtung zur vollen Übernahme aller Verantwortung für sein Tun und Lassen, wie von den Naturgeset-zen vorgegeben. In ihr gibt es keine Abstimmung zu einzelnen Fragen eines irrationalen Haufens, sondern nur die Bestimmung eines Einzigen, der dann mit Vermögen und Leben für seine Entscheidung einzutreten hat, wie vom ZD entsprechend dem Persönlichkeits- und Völkerrecht vorgegeben.

Nur aus der Anerkennung dieser Grundsätze allein sind die Freiheitskämpfe gegen innere und auch äußere Versklavung von Völkern auf dieser Erde in so gewaltigen historischen Beispielen geliefert worden. Menschenwürde ist Staatpflicht. Unterliegt aber ein Volk in seinem Kampf um die Rechte des Menschen, dann wurde es eben auf der Schicksalswaage zu leicht befunden für das Glück der Forterhaltung auf der irdischen Welt. Denn wer nicht bereit oder fähig ist, für sein Dasein und sein Volk zu streiten, der sogar durch seine Wahlstimme ein Volksvernichtendes Parteienkonstrukt, als Demokratie gekennzeichnet, wählt, dem hat die ewig gerechte Vorsehung schon das Ende bestimmt. Denn wer die Gebote Gottes, die Naturge-setze verletzt, für den ist das Ende unvermeidlich, da die Welt nicht für feige Völker dar ist.

Siehe dazu meine offenen Briefe an BRD- Finanz GmbH - Präsident und Volljurist Wulff, mit Dr. Kohl, Dr..Merkel & Co, den Kriegsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mit allen Ministern der Firma BRD, in Erinnerung des > Eilantrages des ZD < vom 10.10.2006, der > Richterklage < vom 12.12.2006, dem Eilantrag zum > Lissabon- EU-Vertrag < vom 26.06.2008, den Präsidialeingaben unter > Der Wahnsinn der Wahnsinnigen < vom 15.01. und 23.03.2010, die > Präsidialeingaben wegen Hochverrat < vom 27.12.1995,- 02.09.,- 12.12.1998 und 15.08.1999, zu den > offenen Briefen < vom 15.05. und 31.05.2010 zum 11.11.1999, den Erklärungen der 4 (vier) BRD- Präsidenten vom 08.08.1999, die sich am 12. September 1999 zum Anlaß des fünfzigsten Jahrestages trafen, an dem der erste Bundespräsident der BRD von den Parteienbonzen der Auserwählten gewählt wurde, die sich besorgt darüber wunderten, daß die Verfassung der BRD- Parteibonzen, das GG für die BRD ist wohl damit gemeint, nicht vom "Deutschen Volk" oder besser gesagt, was die Schlächter davon übergelassen haben, angenommen ist, wie sollte auch?

Siehe dazu die EU- Vereinbarungen, das SHAEF- Gesetz Nr. 52 u.a. zu der UN-Charta Art. 53 + 107, Überleitungsvertrag vom 25.091990 (BGBI. 1990 II S. 1274), BVG-Urteile aus 2 Bvl 6/56, 2 Bvf 1/ 73 u.a. zu den Märchen der BRD-Verfassung, Souveränität, Recht und Freiheit bei unverändertem Kriegszustand!

Kopieren Sie hier den Text des Hörbuchs als .pdf mit der rechten Maustaste:

http://www.zdd.se/voelkermord_statt_voelkerrecht_zd_heino_janssen_teil90_vom_22.12.2010.pdf

 
 

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